Die Idee

Wie sind sie überwiegend unterwegs: Zu Fuß, mit dem Fahrrad, mit Bus und Bahn oder mit dem Auto?


Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten sich fortzubewegen – und es kommen ständig neue dazu. E-Scooter haben die Großstädte erobert, es gibt neue Shuttlesysteme und Unternehmen tüfteln an Flugtaxis. Damit Mobilität nachhaltig ist, muss aber die eingesetzte Energie möglichst effizient genutzt werden. Das ist heute noch nicht immer der Fall. Der motorisierte Straßenverkehr ist nicht nur für den Klimaschutz ein Problem, sondern auch ein Hauptverursacher der gesundheitsschädlichen Stickstoffoxide. Besonders in Ballungsräumen ist die Luft zu stark belastet, was insbesondere für Senioren, Kinder, Schwangere und gesundheitliche belastete Menschen problematisch ist.

Zwar fahren PKW heute klima- und umweltverträglicher als früher, aber das ständige Mehr an Pkw-Verkehr und die immer größeren Autos heben diesen Fortschritt auf. Diesen eingeschlagenen Weg, diese Spur, gilt es im Sinne des Klimaschutzes und der Gesundheitsvorsorge zu verlassen.


Der ThinkTank dynamis, die RAG-Stiftung, die Stiftung Mercator und die Stiftung Zollverein haben sich deswegen zusammengeschlossen, um mit dem Projekt „Spurwechsel Zollverein“ der Frage nachzugehen, wie klimafreundliche, sozial gerechte und komfortable Mobilität funktionieren kann. Welche Rahmenbedingungen müssen erfüllt sein, damit zum Beispiel möglichst viele Menschen neue Angebote im Sinne der Mobilitätswende nutzen? Wie kann ein reibungsloses Zusammenspiel solcher Mobilitätsangebote funktionieren? Und was darf das kosten? „Spurwechsel Zollverein“ will ergründen welche Form von Mobilität Menschen aus welchen Gründen wählen und wie eine soziale gerechte Verkehrswende nachhaltig angestoßen werden kann.
Diese Fragen sollen nicht theoretisch beantwortet werden, sondern ganz praktisch und in Zusammenarbeit mit betroffenen Menschen vor Ort.

Wie gehen wir vor?

Was heißt das konkret? In einem ersten Schritt wird mit einem qualitativen, partizipativen Ansatz die bestehende Verkehrssituation rund um das Welterbe Zollverein betrachtet und mit den Bewohnern, Besuchern und Beschäftigten gesprochen. In weiteren Schritten werden gemeinsam mit den Menschen, der Politik und Fachleuten Lösungsmöglichkeiten im Rahmen eines innovativen Mobilitätskonzeptes entwickelt. Das Projekt will prototypische Lösungen so gestalten, dass Nutzer des Geländes sowie der angrenzenden Stadtteile davon profitieren.


Das bedeutet, dass die Entwicklung nicht aus einer einzelnen Perspektive heraus erfolgt, sondern die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen, politische Zielsetzungen und technische Möglichkeiten verbindet. Durch Workshops, Interviews, Diskussions-Formate und weitere Entwicklungsschritte finden im interdisziplinären Projektaufbau alle Perspektiven Raum. Näheres zu den derzeitigen Schritten lesen Sie unter Aktuelles.


Sie möchten sich selbst einbringen? Das geht jederzeit über die MachMit!-Karte oder nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Projektpartner